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Joachim Löw: "Die Schweiz verlangt uns heute alles ab"

Bundestrainer Joachim Löw  Bongarts/GettyImages
Bundestrainer Joachim Löw

Joachim Löw kennt die Situation nur allzu gut, in der sich der Testspielgegner Schweiz vor dem Freundschaftsspiel heute gegen die deutsche Nationalmannschaft in Düsseldorf (20 Uhr, live im ZDF) befindet. Nicht nur, dass der Bundestrainer zeitweise selbst in der Schweiz gespielt und dort auch seine Trainerausbildung gemacht hat - nein, auch als Assistenztrainer von Jürgen Klinsmann vor der WM 2006 hat er Ähnliches erlebt: "Die Schweiz hat vor der EM 2008 auch keine Qualifikationsspiele. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass man dann in Freundschaftsspielen mit höchster Konzentration zu Werke gehen muss. Deshalb wird das ein Spiel, in dem uns alles abverlangt wird."

Die Vorgaben für das Aufeinandertreffen mit den Eidgenossen sind für den 47-Jährigen ebenfalls klar: "Wir müssen uns etwa im Sturm einspielen, denn gegen die Schweiz fehlt der gesperrte Lukas Podolski und am 24. März im nächsten EM-Qualifikationsspiel gegen die Tschechische Republik der gesperrte Miroslav Klose." Und der muss, ebenso wie die länger verletzten Offensivkräfte Oliver Neuville, Gerald Asamoah und David Odonkor, gegen die Schweiz wegen eines Kapselrisses im Daumen passen.

Dadurch eröffnen sich Chancen für die übrigen Angreifer - Mike Hanke, Kevin Kuranyi und Neuling Mario Gomez. Dazu der Bundestrainer: "Alle drei Kandidaten haben zuletzt in der Bundesliga gut gespielt, Tore erzielt und bringen Selbstbewusstsein mit. Gut möglich, dass alle Angreifer im Laufe des Spieles zum Einsatz kommen."

Mit Christoph Metzelder kehrt hingegen nach längerer Verletzungspause wieder eine Alternative für den Abwehrbereich zurück. "Ich bin froh, dass Christoph Metzelder und auch Per Mertesacker über längere Zeit wieder Bundesliga spielen konnten, denn schließlich haben sie bei der WM zusammen eine verlässliche Innenverteidigung gebildet. Aber auch Arne und Manuel Friedrich haben zuletzt in Abwesenheit des WM-Duos gut in der Innenverteidigung gespielt, so dass die Entscheidung für die Anfangsformation noch nicht gefallen ist", äußert Joachim Löw.

Bastian Schweinsteiger (l.) und Philipp Lahm  Bongarts/GettyImages
Bastian Schweinsteiger (l.) und Philipp Lahm
Keine Bedenken hat der Bundestrainer auch hinsichtlich der Formkurve seiner Stammspieler Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm, die zuletzt mit ihrem Verein Bayern München in der Bundesliga nicht überzeugen konnten. Löw: "Die Nationalmannschaft ist ja oftmals auch eine Art Oase, und eine Luftveränderung fernab vom Alltag tut sicherlich gut. Ich habe vor, mit allen Spielern einzeln zu sprechen und habe teilweise auch schon Gespräche geführt. Schweinsteiger und Lahm haben bei uns immer gute Leistungen gezeigt und sind wichtige Spieler. Ich bin davon überzeugt, dass sie auch gegen die Schweiz gute Leistungen bringen werden."

Ansonsten gibt Löw zwei große Ziele für dieses Jahr aus: Erstens soll natürlich die EM-Qualifikation gesichert werden, "und das schnellstmöglich". Zweitens wird es für jeden einzelnen Spieler klare Vorgaben zur individuellen Weiterentwicklung geben, was auch bis Ende des Jahres beispielsweise in Leistungstests überprüft werden soll. "Denn nur wenn jeder Einzelne sich individuell weiterentwickelt, kann sich auch die Mannschaft im Hinblick auf die EM 2008 steigern", ist der Bundestrainer fest überzeugt.

 

Miroslav Klose muss wegen Daumenverletzung gegen die Schweiz passen

Miroslav Klose  © Foto: Bongarts/GettyImages
Miroslav Klose

Miroslav Klose fällt für das Länderspiel gegen die Schweiz heute (ab 20 Uhr, live im ZDF) aus. Der 67-malige Nationalspieler, der sich beim Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Werder Bremen und Schalke 04 (0:2) am Sonntag einen Kapselriss im Daumen der linken Hand zugezogen hatte, fiel beim Abschlusstraining am Dienstagabend in der Düsseldorfer Arena auf die bandagierte Hand.

Nach dem Training stellten sich dann leichte Schmerzen ein, und es wurde bei einer ersten medizinischen Untersuchung eine leichte Schwellung diagnostiziert. Nach dem Abendessen traf Bundestrainer Joachim Löw in einem Gespräch mit Klose und der medizinischen Abteilung des DFB die Entscheidung, dass ein Einsatz gegen die Schweiz ein zu großes Risiko wäre. Da Werders Kapitän Frank Baumann am Dienstag im DFB-Mannschaftsquartier bei Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt zu Gast war, entschied Klose in Absprache mit Löw kurzfristig, noch am späten Dienstagabend gemeinsam mit Baumann in dessen Auto die Heimreise nach Bremen anzutreten.

Klose, der bereits unmittelbar nach dem Spiel gegen Schalke am Sonntag zu einer Kernspintomographie im Krankenhaus weilte, wird sich nun in Bremen noch einmal einer intensiven Untersuchung und Behandlung unterziehen.




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